Bosch Combi der 70ziger Jahre.

Farbgebung: Creme Weiss

 

Wiederum gab es eine Änderung in der Ausführung des Gerätes.

Die Aussparrung für die Hobelwalze wurde nicht mehr benötigt, da es ein Zusatzgerät zum Hobeln gab, welches stationär und auch mobil genutzt werden konnte. Auffallend in dieser Zeit ist, dass es immer mehr mobile Zusatzgeräte gab, die kombiniert werden konnten.    

Die damalige Ausführung des Spindelstockes zur Drehmaschine, hatte keine Aufnahmebohrungen mehr für die Zusatzgeräte früherer Ausführungen.

Der Spindelstock konnte nur noch für die Drehmaschine genuzt werden.

Die Fa. Bosch stellte das Programm Anfang der 80ziger Jahre ein.

Ersatzteile sind nur noch selten bei Auktionplattformen zu finden.

Bei einigen Kleinanzeige-Plattformen gibt es ab und an noch Angebote von Teilen und ganzen Sätzen vom Bosch Combi System.

  Bedienungsanleitung

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Bosch Combi Bj. 1974. Das ist das Gerät, dass ich in meiner Lehrzeit erworben habe.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Mit zwei Zusatztischen kann man den Tisch enorm verlängern.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). In der Breite ist nur ein Zusatztisch zu montieren. Gleichzeitige Montage in der Länge und Breite ist nicht möglich.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Tisch ist schwenkbar bis 45°.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Antriebsmaschine steckt in einer Schnellkupplung S 57. So konnte unter den Vorsatzgeräten schnell gewechselt werden, ohne immer das Sägeblatt zu demontieren.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Aufgebaut als Wanknutsäge.
Die Sägeschlitz-Abdeckungen aus Kunststoff habe ich durch selbst angefertigte Teile aus Messing ersetzt.

Die Wanknutsäge ist im Prinzip einfach aufgebaut. Das Sägeblatt ist mit speziellen Zwischenscheiben schräg auf die Spindel geschraubt. Sie Taumelt um ihre Drehachse. Dadurch ergibt sich ein breiterer Schnitt.

Nach heutigen Maschinenschutzrichtlinien sind diese Art Taumelsägen nicht mehr erlaubt. Die Gefahr der Verletzung ist sehr hoch.

Unter den Tischsegmenten muss ca. 8mm untergelegt werden, dann steht die Maschine senkrecht.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ein spezieller Niederhalter sorgt für Paralellität.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Dekupiersäge in Verbindung mit der Vorsatzstichsäge.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Formschlüssige Verbindung zwischen Stichsäge und Sägebügel.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ausbaufähig bis zur Sägeblatt-Schleifeinrichtung.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Vorsatzgerät - Hobel.
Er ist stationär und mobil einsetzbar.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Zur besseren Sichtbarkeit ist die Walzenabdeckung und der Riemenkasten entfernt.

Das Bosch Combi System wurde in den unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten vertrieben.

Hier ein Wanddisplay mit Vorsatz- Handkreissäge,  -Schwingschleifer,  -Stischsäge,  -Gratschleifer,  -Winkelgetriebe,  -Bohrerschleifgerät,  -Messerschleifgerät,  -Schleifteller  und Aufspannbock,  Bohrmaschine ist eine E41 Sb. 

Auch für diese letzte Ausführung des Bosch-Combi Systemes gab es einen kompletten Aufbewahrungsschrank, in dem alles gut verstaut war.

Das Bild ist aus einer Katalogseite.

Da die Drehmaschine S3 ein eigenständiges Gerät war, ist in diesem Schrank dafür kein Platz mehr.